Dienstag, 14.02.2017

24 - Ein neues Lebensjahr hat begonnen!

   11. und 13. Februar 2017
      Samstag und Montag
      Tag 140 und 142

Wie schon im vorherigen Beitrag erwähnt, startete mein Geburtstag mit einer super gemütlichen (Sarkasmus!) Nacht am Flughafen Narita. Obwohl ich mir meinen Geburtstag ursprünglich nicht so vorgestellt habe, bin ich im Nachhinein doch froh darüber. Eine Nacht am Flughafen... das klingt doch ein wenig wie ein kleines Abenteuer, das man irgendwann in seinem Leben erlebt haben sollte! Und so gesehen hat das den Geburtstag doch irgendwie zu einem besonderen gemacht!

Während der erste Teil des Geburtstags mit Sarah und Kathrin am Flughafen um Mitternacht startete, fand der zweite dann ganz gemütlich am Abend mit Kim und Shujun in meinem Zimmer statt. Wie wir vor einiger Zeit herausgefunden haben, haben Shujun und Kim ihren Geburtstag nie wirklich gefeiert und v.a. Shujun war überrascht, wie wichtig dieser Tag doch für mich ist. Deshalb haben sich beide mit ihren Geschenken richtig Mühe gegeben und mir eine unheimliche Freude gemacht! Beide sind tolle Zeichner und haben mich mit großartigen Geschenken überrascht! Kim hat mir meinen Lieblingscharakter aus einer Serie gezeichnet und Shujun ein ganzes Büchlein dekoriert und darin einige unserer gemeinsamen Ausflüge festgehalten. Und zusätzlich haben mir beiden natürlich noch reichlich Naschen geschenkt, denn dass ich gerne esse, weiß von meinen Freunden mittlerweile wirklich jeder! Auch von daheim hat mich wieder einmal ein tolles Paket erreicht und als ich es zusammen mit Shujun und Kim ausgepackt habe, haben sie auch wieder einmal gestaunt wie liebevoll alles eingepackt ist.

Insgesamt habe ich meinen Geburtstag ruhig, aber mit großartigen Freunden verbracht. - Also perfekt für mich!

Am Montag haben wir schließlich noch das ケーキ食べ放題 (keeki tabehoudai = all-you-can-eat cake) nachgeholt, welches eigentlich schon für den 11. geplant war. Dazu sind wir am Nachmittag zu Sweets Paradise in Shinjuku gefahren und haben uns bei Kuchenbuffet, Pasta, Salat, Popcorn und Eis mit allerlei Dingen gemestet. Eine Stunde und 20 Minuten hatten wir dazu Zeit, aber das war auch vollkommen ausreichend! Das beste war, dass kaum andere Leute hier waren, wodurch wir uns ungehindert am Buffet bedienen konnten. 

Anschließend an die Kuchen-Orgie machten wir natürlich noch Purikura und abschließend gingen Shujun, Kim und ich noch zum ersten Mal in Japan ins Kino. Das Ticket wird hier (zumindest im Shinjuku Picadelli Kino) richtig praktisch über Automat gekauft, in den 11. Stock sind wir dann weniger praktisch gefühlte 5 Minuten mit der Rolltreppe gefahren, und für 1500 Yen konnten wir so Doctor Strange anschauen.

Damit endete mein Geburtstag schließlich wirklich.

Sehr viele Leute haben heuer an mich gedacht und noch zwei weitere Freundinnen haben mich mit Zeichnungen überrascht. Das alles zusammen hat meinen Geburtstag heuer zu einem sehr schönen Tag gemacht!

 

Die Nacht am Flughafen und der Versuch, sich diese so gemütlich wi möglich zu machen.Geburtstagsselfie! Gemütlicher Geburtstag mit Kim und Shujun! Ich, Shujun und Kim All you can eat Kuchen!!VorherWährenddessenNachher

Dienstag, 14.02.2017

Ab in den Norden, Hokkaido ruft!

   02.-10. Februar 2017
      Donnerstag - Freitag
      Tag 131 - 139

Ende Jänner haben meine mehr als zwei Monate langen Semsterferien begonnen. Da ich zuvor nicht all zu viele Gelegenheiten hatte, den Raum Tokio zu verlassen, habe ich mir für die Semesterferien vorgenommen, so viele unterschiedliche Teile Japans wie nur möglich zu erkunden! Den Anfang machte dabei die nördlichste Hauptinsel Hokkaido, in deren Hauptstadt Sapporo zu dieser Zeit das berühmte 雪祭り (yuki matsuri = Schneefest) stattfand.

Otaru

Gemeinsam mit Kathrin und Sarah machte ich mich also ausgerüstet mit mehreren Fließjacken, genügend Strumphosen auch Handschuhen (zum Übereinandertragen!) und Moonboots auf ins kalte und schneereiche Hokkaido. Bevor wir jedoch das Schneefest in Sapporo bewunderten, verweilten wir noch für 4 Nächte im nahegelegenen Otaru. Mit über 130.000 Einwohnern zwar alles andere als eine Kleinstadt, nach langem Aufenthalt in Tokio allerdings ruhig und kleinstädlich anmutend. Bevor das oppulente Schneefestival in Sapporo startete, fand in Otaru nämlich bereits ein beschaulicheres Lichterfest statt, der Otaru Snow Light Path. Entlang des Otaru-Kanals wurden aus dem Schnee figuren geschnitzt und verschiedene Skulpturen aufgestellt. Beleuchtet wurden sie mit Kerzenlicht, was dem Otaru Light Path eine besinnlichere und natürlichere Note verlieh.

Besonderen Gefallen habe ich auch an den lieblich hergerichteten Geschäften in Otaru gefunden. Nicht nur sorgte die Einrichtung dieser Geschäfte für eine märchenhafte Atmosphäre, auch die ruhige Spieluhren- oder Klaviermusik war einfach eine Wohltat für meine vom tokioter Lärm geplagten Ohren. Aufgrund von Hokkaidos Geschichte finden sich auch zahlreiche alte Gebäude, meist Backsteinbauten, in Hokkaido, was einen Spaziergang durch die Straßen gleich interessanter machte.

Auch mit unserer Unterkunft hatten wir ausgesprochen Glück! Über Airbnb kamen wir in einem traditionellen japanischen Haus unter. Geschlafen haben wir auf Futons, die auf Tatami-Boden ausgebreitet waren (Rückenkiller für mich) und die Wände waren die typischen dünnen Schiebewände (perfekt um den Zimmernachbarn zu belauschen). Zusammen mit vielen anderen Gästen, die meisten aus China und auch Korea, wurde uns von der japanischen Haushälterin jeden morgen japanisches Frühstück serviert. Dieses bestand jeden Tag aus einer Portion Fisch, Miso-Suppe, einem Schälchen Reis und etwas eingelegtem Gemüse. Da ich keinen Fisch esse und mir Miso-Supper nicht schmeckt, blieb mir nur noch der Reis mit der mini-Portion Gemüse. Das war allerdings kein großes Problem, da Otaru ohnehin unzählige Bäckereien und andere großartige Geschäfte mit tollem Essen hatte.

Sapporo

Am Montag, dem 6. Februar, machten wir uns schließlich zum zweiten Teil unserer Reise auf und fuhren mit dem Zug nach Sapporo. Hokkaidos Hauptstadt hat nur minimal mehr Einwohner als Wien, allerdings eine mehr als zweimal so große Fläche! Das zeigte sich auch auf eine sehr angenehme Weise für uns, indem es zwar alle großstädlichen Infrastrukturen gab, wir aber quasi immer sofort einen Platz in Restaurants bekamen, die Züge und Straßen nicht überfüllt waren und wir v.a. allem in den Geschäften in Ruhe schauen und einkaufen konnte, ohne dieses furchtbare Gefühl vor lauter Menschen und engen Gängen keine Luft mehr zum Atmen zu haben!

Mit unserer Unterkunft haben wir erneut einen Glücksgriff gemacht. Über Airbnb gebucht ähnelte sie aber trotzdem viel eher einer Jugendherberge, die entgegen dem traditionellen Haus in Otaru wesentlich internationaler und jugendlicher ausgerichtet war. Auch in dieser Herberge konnten wir wieder erkennen, wie weit wir doch vom engen Tokio entfernt waren, denn die Betten waren dreiviertel Betten und die Duschen hatten die doppelte Größe einer Standard-Dusche. So viel Platz, was für ein unglaublicher Luxus!

Im Gegensatz zu Otaru war das Schneefest typisch großstädtisch aufwendig aufgezogen. Kein natürlicher Kerzenschein, der die ziervollen Eisskulpturen in einem warmen Licht leuchten lies. Dafür aber bunte Lichter und Bilder, die auf meterhohe Statuen projeziert wurden und zusammen mit drönenden Soundeffekten den Besucher mit einer spektakuläre Lichtershow unterhielten. Auch eine Sprungchance war aufgestellt, auf der Snowboarder ihr Können bewiesen. Weiters gab es unzählige Essensstände, bei denen man oftmals auch die für Hokkaido berühmten Produkte wie etwa Mais, Milch und Käse, Meeresfrüchte oder Melone bestellen konnte.

Doch wir haben natürlich nicht nur das Yuki Matsuri besucht! Weitere Ausflüge waren das Sapporo Bier Museum, die JR Tower mit einem wunderschönen Ausblick auf Sapporo, die großartige Schokoladenfabrik mit der weltbesten heißen Schokolade (wenn es nach mir geht), den Sapporo Uhrturm, das ehemalige Regierungsgebäude, und die Sapporo Factory, ein atmosphärisches Einkaufszentrum, welches sich in einer ehemaligen Bierfabrik befindet.

Zurück nach Tokio

Für mich steht fest: Ich muss unbedingt zurück nach Hokkaido! Die Mischung aus Natur und Großstadt, japanischer und westlicher Kultur, die Kulinarik und niedrigeren Temperaturen, all das wird mich im Sommer auf alle Fälle noch mindestens einmal in den Norden führen!

Aufgrund einiger unglücklicher Zustände (Flug mit zu später Ankunftszeit in Tokio gebucht; zusätzliche Verspätung durch Schneechaos in Tokio; keine Anschlüsse und Züge mehr ab 23 Uhr (?! ich kanns noch immer nicht glauben, ich bin doch in Japan, einem Land, wo die Müllabfuhr in der Nacht kommt, die Supermärkte bis 23 Uhr offen haben, Konbinis rund um die Uhr geöffnet sind und man zu jeder Zeit Menschen auf der Straße sieht. Warum gehen da ausgerechnet die Züge in der Nacht schlafen?)) mussten wir schließlich die Nacht am Flughafen verbringen. Und so habe ich mit Sarah und Kathrin und einem leckeren Schoko-Mochi-Ding vom Flughafen-Konbini als Geburtstagstorte in meinen 24. Geburtstag gestartet!

Als ich um 8 Uhr endlich in meinem Zimmer an der TUFS anngekommen bin, hab ich mich erstmal ins Bett geschmissen und geschlafen. - Bis ich dann am Abend ein zweites Mal Geburtstag gefeiert habe mit Kim und Shujun!

 

Samstag, 28.01.2017

Ein Heim für 10 Monate!

Der Campus meiner Uni liegt etwa eine halbe Stunde außerhalb von Tokio, eingebettet in ein Meer von Häusern und Schulen. Wie ich kürzlich herausgefunden habe, gibt es auch einige wunderschöne Parks in der Nähe. Viel mehr hat die Gegend dann aber auch schon nicht mehr zu bieten. Möchte man speziellere Sachen einkaufen, als die 5 Konbinis bei uns in der Nähe im Angebot haben, so muss man zumindest 2 Stationen mit dem Zug nach Musashi-Sakai fahren. Oder aber für das richtige Shopping-Erlebnis noch einmal umsteigen und weiter nach Shinjuku, Shibuya, Harajuku oder eines der anderen unzähligen Shoppingviertel in Tokio.

Die TUFS stellt 3 Wohnheime für ihre Studenten zur Verfügung. Ich bin in Wohnheim 2 gelandet, dem am schlechtesten ausgestattetsten, dafür aber auch dem billigsten von den Dreien. Ursprünglich wäre ich gern in Wohnheim 1 untergekommen, noch immer sehr günstig, aber wenigstens mit Dusche im Zimmer! Im Nachhinein hat sich meine Zuteilung zum 2er Wohnheim aber als sehr glücklicher Umstand herausgestellt, da meine Stromrechnung im Vergleich zu Wohnheim 1 nur halb so hoch ist. Puh! Mehr Geld zum Shoppen!

Von meinem Zimmer und der Einrichtung generell war ich zu Beginn allerdings trotzdem sehr geschockt. Während Sarahs und Kathrins Wohnheim mehr einem Hotel gleicht, war meines dann doch etwas... heruntergekommener. Als ich später dann jedoch Erzählungen von den Wohnheimen anderer Austauschstundenten in Japan gehört habe, konnte ich meines endlich schätzen lernen! Bis auf die unschönen Wände ist es doch ein wirklich gutes Zimmer mit Balkon, großem Schreibtisch, Minikochzeile, einem geschlossenen Kleiderschrank und dann ist noch immer ein großer Bereich über, der mit nichts verstellt ist! Darin lässt es sich gut aushalten! Ich habe auch glück mit dem Ausblick und der Himmelsrichtung: Ein wunderschönes Bergpanorama und fast den ganzen Tag über Sonne! Der einzige Wehmutstropfen: Der Sportplatz und die übermotivierten Japaner, die mich täglich bereits ab 7 mit ihren Gesängen aufwecken...

Trotzdem fühle ich mich sehr wohl in meinem Zimmer, mit meinen Nachbarn und im Wohnheim generell. Ich hätte mir das Leben in einem Studentenheim nie so schön vorgestellt!

  Als mein Zimmer noch ganz leer war! Vom Balkon aus fotografiert. Und einmal Richtung Balkon! Auf der linken Seite die Toilette und das Bett, rechts der Kleiderschrank (nicht im Bild), die Kochzeile, zusätzliche Regale und der Schreibtisch! Die kleine Kochzeile.Für mich gibt's leider keine japanische High-Tech Toilette :P Ausblick von meinem Balkon. Nicht alle haben so ein Glück mit dem Ausblick!Ausblick nach links, wenn man Wohnheim 1 verlässt.Ebenso der Ausblick, nach rechts, wenn man Wohnheim 1 verlässt.Der Eingang zu Wohnheim 1. Meistens benutze ich diesen Eingang, da Wohnheim 1 und 2 im Inneren ohnehin verbunden sind.Der Weg von meinem Wohnheim Richtung Vorlesungsgebäude bzw. Japanischkurs. Unser Uniwald! Sie nennen ihn wirklich so...Das kreisförmige Gebilde bildet das Zentrum des Campus. Von hier aus kommt man etwa zum Vorlesungsgebäude, zur Cafeteria oder auch zur Bibliothek.Und überall und ständig trifft man Freunde!Auf diesem kreisförmigen Ding kann man sogar gehen! Faszinierend!Das 7-stöckige Vorlesungsgebäude! Hier habe ich die englischen Vorlesungen.Hier habe ich meinen Japanischunterricht.

Sonntag, 18.12.2016

Yokohama

   20.-24. September 2016
      Dienstag - Samstag
      Tag 6 - 10

Als Sarah und Kathrin am 20. September in ihr Zimmer in Yokohama einziehen konnten, haben sich unsere Wege getrennt. Da ich erst am 24. September mein Studentenwohnheim beziehen konnte, verbrachte ich bis dahin noch 4 Nächte im Yokohama Youth Hostel. Dort traf ich eine sehr nette alte Japanerin, die fließend japanisch sprechende Taiwanesin Weiwei und noch einige andere interessante Leute. Mein Fazit: Möchtest du Menschen kennenlernen --> Reise allein, übernachte in Jugendherbergen und sei offen!

Mit Weiwei habe ich dann auch einige Ausflüge gemacht. So waren wir etwa im Sankeien, einen wunderschönen, kostenpflichtigen Park in Yokohama mit historischen Gebäuden (die allerdings eigens in den Park übersiedelt wurden). An einem anderen Tag haben wir uns das Cupnoodle Museum angeschaut. Der Höhepunkt: Du kannst dir deine eigenen Cupnudeln (=Instantnudeln in einem Becher) zusammenstellen!

Bevor ich Weiwei kennengelernt habe, war ich allein unterwegs und habe mir den Nogeyama Zoo angeschaut. Der Zoo zeichnet sich durch freien Eintritt und nicht artgerechte Tierhaltung aus. So glücklich ich auch war, Tiere und Grün zu sehen, so traurig war es, diese in ihren kleinen Käfigen zu sehen. Die Besucher waren teilweise auch furchtbar, entweder haben sie laut geschrien oder sie haben die Tiere geärgert (z.B. hat einer Giraffe Futter hingehalten, obwohl sie wussten, dass die Giraffe nicht an das Futter herankommen kann, es aber mit aller Kraft probiert). Außerdem gab es einen Streichelzoo, der dem ganzen noch einmal die Krone in "nicht-artgerechter-Tierhaltung" aufsetzte... leider hab ich von diesem keine Bilder.

An einem anderen Tag habe ich mich noch einmal mit Sarah und Kathrin getroffen und wir sind gemeinsam nach Chinatown gegegangen, quasi um die Ecke von meiner Jugendherberge.Am selben Abend haben wir uns alle zusammen zum ersten Mal mit meiner Tutorin Mika in Minato-Mirai getroffen.

Interessantes Detail am Rande: Wie ich zwei Monate später erfahren habe, als ich an einer von Sarahs Professor organisierten Tour durch Yokohama teilgenommen habe, befindet sich nur 2 Straßen weiter von meiner Jugendherberge ein Yakuza (Mafia) Viertel! Wir sind im Zuge der Tour durch dieses Viertel durchgegangen und ich sag euch, das war eine andere Welt! Nur Männer, keine Frauen, lauter Betrunkene, heruntergekommene Menschen, Müll, dubiose Etablissements, Wettlokale und das seltsame Gefühl, nicht länger in Japan zu sein. Der Professor, der uns herumgeführt hat (ein Sozialwissenschafter), schaffte es zuletzt noch einen Mafioso zu einem Interview zu überreden. Als dann allerdings ein Betrunkener vorbei kam und uns beschimpfte (angeblich sagte er sowas wie "Wir Moslems sind schuld an was-weiß-ich-was" (keiner in unserer Gruppe sah muslimisch aus)) schritt schließlich die gleich an der Ecke stationierte Polizei ein. Ich habe nur gehört, dass jemand verschwinden soll. Ob sie damit uns, die Yakuza-Leute oder den Betrunkenen gemeint haben, weiß ich bis jetzt nicht. Jedenfalls setzte sich unsere Gruppe ordentlich schnell in Bewegung. Ich glaube, so interessant das alles war, jeder wollte einfach nur noch so schnell wie möglich aus dem Viertel raus!

Damit waren meine ersten 2 Wochen in Japan beendet und ich konnte endlich in mein Studentenheim übersiedeln. Das eigentliche Auslandsjahr konnte somit endlich beginnen!

 

Meine Jugendherberge, unweit vom Yakuza Viertel.Mein Schlafsaal. Ich mag die Idee mit den Vorhängen! Warum haben wir das in Österreich nicht?Sankeien Sankeien mit Weiwei; Die überkreuzten Finger symbolisieren ein Herz und sind die klassische Photopose u.a. in Taiwan, hab ich mir sagen lassen. Cupnoodle Museum: Beim Erstellen der eigenen Geschmacksrichtung ist Kreativität gefragt! Jetzt dürfen wir noch unseren Becher anmalen!  Nogeyama Zoo Leicht verstörte, oft geärgerte aber sehr süße Giraffe im Nogeyama Zoo.  Eingang zu Chinatown Minato Mirai mit Mika (mitte)

Freitag, 30.09.2016

Tokio die Zweite!

   18. September 2016
      Sonntag
      Tag 4

An unserem zweiten Tag in Tokio haben wir uns zum Kaisergarten aufgemacht. Wir waren dabei in mehreren voneinander getrennten Gärten und uns eigentlich nie sicher, wo wir gerade waren, ob die Parks bereits zum Kaisergarten gehören oder doch etwas Separates waren. Bis auf die schwüle Hitze, die mich noch immer verfolgt (30.9.), war es ein sehr angenehmer Ausflug. Zwar kann man nur einen bestimmten Teil des Kaisergartens betreten, dieser war aber trotzdem sehr weitläufig, grün und schön.

Am Nachmittag sind Sarah und ich mit Sayaka und Nene, zwei japanische Freundinnen von Sarah, Essen gegangen. Da es beinahe unmöglich ist, in Japan vegetarisch zu essen, habe ich mir einfach Gemüse bestellt. Die dafür vorgesehene Sauce habe ich nicht verwendet, da sich in Saucen und Suppen mit fast 100%iger Wahrscheinlichkeit stets das von mir gefürchtete Dashi (Fischsud) oder Bonito (Fischflocken, jap. Katsuo) verstecken. Nach dem Essen haben wir noch die kleinen, sehr beliebten Spaßbilder (purikura) in einer der vielen Spielehallen gemacht.

Am Abend sind noch Kathrin und Christopher (ebenfalls ein Austauschstudent der Uni Wien) zu uns gestoßen. Gemeinsam haben wir einen weiteren Tempel erkundet.

 

Kaisergarten? Kaisergarten? Kaisergarten! Essen mit Sarah, Nene und Sayaka (v.l.n.r.) Gemüse!!! Sieht leider schmackhafter aus als es war :( Die Japaner würzen teilweise sehr schwach...Berühmter Eingang zum Asakusa-Schrein Tor zum Asakusa-Schrein Eine der zig Spielehallen!

Auf dieser Seite werden lediglich die 5 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.